Montag, 8. Februar 2010

Spinat mit Spiegelei und Salzkartoffeln

mein Rezept:

Zutaten:
450g Spinat, tiefgefroren,
1 kleine Zwiebel,
1 Knoblauchzehe,
1 Schuß Sahne
etwas Öl oder Butterschmalz
4 bis 6 Kartoffeln, je nach Größe,
4 - 6 Spiegeleier, je nach Hunger

Zubereitung:
Den Spinat aus der Packung und den gekühlten Block in einen Topf legen. Wenn es schnell gehen soll, einen Schuß Wasser dazugeben und die Herdplatte einschalten, kleine Stufe. Besser den Spinat ein bis zwei Stunden vorher aus der Tiefkühltruhe nehmen.

Die Kartoffeln schälen und waschen, vierteln oder halbieren, je nach Größe. In einen Topf geben und reichlich Salz dazu. Mit Wasser übergießen und in ca. 20 Minuten gar kochen.

Den Spinat langsam erhitzen und einen Schuß Sahne zugeben.

In der Zwischenzeit, die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Die Zwiebel klein Würfeln und den Knoblauch in winzige Würfel schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl oder Butterschmalz anbraten aber nicht braun werden lassen. Zum Spinat in den Topf geben und warm halten.

Nun die Spiegeleier anbraten. Die Kartoffeln abgießen und noch kurz auf die heiße Platte stellen, damit das restliche Wasser verdampft.

Den Spinat auf zwei Teller verteilen, die Salzkartoffeln dazu und zum Schluß die Spiegeleier darüber geben.

Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Es sind doch immer wieder die einfachen Sachen, die so ungemein lecker sind.
    Meine kleine Variante: Ein wenig gewürfelten Speck (durchwachsen oder fett) im Topf auslassen, dann den Spinat darüber geben und erwärmen. Außerdem brate ich die Eier nicht so heiß, ich mag nämlich die braune Kruste nicht so. Dafür kommt der Spinat auf die vorzerdrückten Kartoffeln auf den Teller ... Hmmm.

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  2. Danke für den Tipp! Ich mag die Eier auch nicht mit dieser braunen Kruste. Ich drehe meine Spiegeleier immmer um, so schmecken sie mir am besten. Wenn allerdings Speck dabei ist, habe ich kein vegetarisches Gericht mehr. Schmeckt bestimmt sehr gut und ich werde es das nächste Mal ausprobieren.

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  3. Ok, der Vegetarismus ist mit dem Speck endgültig weg, aber man darf das nicht so eng sehen. Ich erinnere mich an einen Kochversuch unter dem Titel "Tofu im Speckmantel" ...

    Die umgedrehten Spiegeleier sind nicht so mein Ding. Da es zum Spinat immer (mind.) 2 Spiegeleier gibt, wird das eine Eigelb meist (als Höhepunkt zum Schluss) separat verschlemmt, während das andere mit dem Spinat und den Kartoffeln vermischt wird *zahntropf*

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  4. Ich sehe das ja auch nicht so eng und werde es mit dem Speck auf jeden Fall versuchen! Ich bin keine Vegetarierin, das geht gar nicht.^^

    Meine umgedrehten Spiegeleier, da ist das Eiweiß fest aber das Eigelb muß noch ganz weich sein. Würde Dir sicher auch schmecken.

    Übrigens bedanke ich mich noch ganz herzlich für Deinen Kommentar. DU hast den ersten Kommentar in meinem Kochblog geschrieben. Habe mich sehr darüber gefreut.

    Tofu im Speckmantel kann doch sehr gut schmecken und vielleicht war das kein Vegetarier! Ich selbst stehe nicht so auf "Tofu". Aber zum Glück sind die Vorlieben verschieden.

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  5. So, wie Du sie beschreibst, klingen die Spiegeleier auch lecker, und so müssen sie sein. Wenn mich auch die Optik des umgedrehten Eis etwas stören könnte. Aber ich habe auch schon so viel gekocht, was hinterher nicht gut aussah, aber trotzdem lecker schmeckte. ;-)

    Naja, mein Tofu um Speckmantel war ein Reinfall, was sicher auch damit zusammen hängt, dass ich keiner Tofuerfahrung hatte. Sie hält sich nach wie vor in Grenzen, da ich keine weitere Versuche anstellt.

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  6. Meine umgedrehten Spiegeleier klingen nicht nur lecker, sie sind perfekt - wenigstens für mich! Die Optik, daran habe ich mich gewöhnt, ist für mich schöner als ein Spiegelei, dass noch schlabberiges Eiweiß hat. Das ist eigentlich der Grund, warum ich sie wende. Die braune Kruste mag ich ja auch nicht so sehr.

    Tofu - Erfahrung habe ich auch nicht und ich bin auch nicht erpicht darauf. Es gibt viel köstlichere Speisen! Es muß ja nicht immer etwas teures sein. Es muß einfach schmecken!

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  7. Alles eine Frage der Ruhe und Gelassenheit. Probiere mal, das Spiegelei mit möglichst wenig Hitze zu garen. Es sollte nur ein ganz kleines bißchen brutzeln (zum Anfang vielleicht ein wenig mehr, aber sobald die Eier in der Pfanne sind und anfangen zu stocken wieder weniger). Das dauert dann zwar auch ein länger beim Braten, aber das Eiweiß wird irgendwann fest, das Eigelb bleibt fluffig und Kruste gibt es auch nicht so viel.
    Spiegelei braten ist wie reife Liebe: Weniger hitzig, dafür länger. ;-)

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  8. Ich habe einen Elekroherd und wenn die Eier in der Pfanne sind, schalte ich den Herd aus. Mein Mann mag die Eier eben mit Kruste und ich nicht! Meine Eier schlage ich erst viel später in die Pfanne, wende sie und dann sind sie genau so wie ich sie mag. Ich hänge nun mal an meinen umgedrehten Eiern. ;-)
    Man muß immer Kompromisse im Leben eingehen aber ich habe schon einen Weg gefunden, wo jeder das bekommt was ihm am Besten schmeckt.
    Als single hat man es natürlich viel einfacher. Da lässt man sich einfach einladen. Auch diese Variante ist mir bekannt! :-)

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  9. Da habe ich gerade ein schönes Bild gefunden. Ich gebe Dir mal den Link: http://fun.drno.de/pics/3906_499c.jpeg

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  10. Danke Dirk, ein tolles Bild! Aber meine umgedrehten Spiegeleier sind viel besser!^^
    Du bringst mich nicht davon ab! Lach!

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  11. Diese Diskussion ist ja mehr als amüsant ;)
    Also, Eier müssen gewendet werden. Selbst, wenn sie länger gebraten werden damit das Eiweiß nicht schlabberig ist, ist nämlich dann das Eigelb nicht mehr perfekt. Ein fluffiges Eigelb ist ja kein flüssiges Eigelb. Da bekommt man nur hin, wenn man die Eier wendet oder pochiert.

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  12. @Schüttguttechnik,
    wir diskutieren immer sehr amüsant ;) das ist der Charme des Nordens!
    Eier müssen nicht unbedingt gewendet werden aber ich mag eben nur gewendete Spiegeleier. Ich wende sie nur kurz und so bleibt das Eigelb noch flüssig, nicht fluffig. Es ist richtig, ein poschiertes Ei kann man durchaus fluffig herstellen.
    Übrigens ... sehr interessante website. So etwas ist hier im Norden kaum bekannt. Vielleicht kannst Du ja den Link unter www.mercedes6.de "Linkliste" eintragen. Sollte die passende Rubrik fehlen, erstelle ich sie.

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  13. @Schüttguttechnik
    Wie ich weiter oben schon ausführte: Alles eine Frage der Temperaturen und der Zeit. Bei geringen Temperaturen und entsprechend längerer Bratzeit kriegt man das Eiklar fest, das Eigelb bleibt fluffig bis flüssig und unten gibt es nur marginale braune Kruste.
    Irgendwann demnächst gibts auch einen Videobeweis von dieser Aussage, kann aber noch etwas dauern.

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